Cairns Esplanade Visitor Center
Rainforest Cairns Botanic Garden
Tropenregen Gartenszene
Epiphyten Baumblüte
im Paronella Estate Great Stairway
Märchenschloss Festbeleuchtung
Palm Cove Beache vom Rex Lookout
4 miles Beach St. Mary's Church
Schnorchel-Ausflug Lippfisch
Mittagsschlaf Riesenmuschel
aufmerksamer Beobachter Nacktschnecke

Y Not Aktuell

Von Cairns bis Port Douglas

25-03-2012

Es regnet und wir sitzen in Cairns fest. Der Cook Highway ist noch immer gesperrt.
In Cairns werden dem überwiegend jungen Publikum sämtliche Aktivitäten angeboten. Ausflüge an Land und zu Wasser, Shopping und Shopping und Bars und Nightlife. Die Esplanade, eine Mischung aus Parkanlage und öffentlicher Badelandschaft, die direkt an der Einkaufsmeile liegt, wirkt bei dem Wetter trostlos und verlassen. "Historische" Geäude sucht man in Cairns vergebens. Uns zieht es in den botanischen Garten. Regenwald im Regen, das kommt bestimmt gut, denken wir. Dass er uns allerdings so gut gefallen wird, haben wir nicht erwartet. Das üppige, verschwenderische Grün und all die exotischen Blüten. Es ist so unbeschreiblich schön, dass wir am nächsten Tag nochmal hin rennen.
Ein kurzer Abstecher nach Süden führt uns zu einem Platz, der wie eine verwunschene Zauberwelt wirkt. Paronella heißt die Ruine einer ehemals prächtigen Nobelherberge. Der Regenwald holt sich Stück für Stück zurück was ihm mühsam abgerungen wurde. Das verleiht dem Ort sein märchenhaftes Flair.

Die Sonne schaut endlich ür ein paar Tage durch die Wolkendecke. Die Straße nach Port Douglas ist frei. Sie führt vorbei an vielen herrlichen Stränden, alle fast menschenleer. Kein Wunder, die Warntafeln am Strand sind unbedingt ernst zu nehmen. Nicht nur wegen der Krokodile. Die Nesseln der Quallen sind mindestens genauso gefährlich. Zum Baden sitzen hier die Menschen im Käfig, der sie schützen soll.

Port Douglas ist ein absolut relaxter Ort. Tropisch warm und weit entfernt vom hektischen Business. Ein bisschen ist noch das Hippie-Feeling zu spüren. Früher ist hier eine Hochburg der Blumenkinder gewesen. Das Great Barrier Reef ist so nah wie nirgends in Australien. Was liegt näher als einen Platz auf einem der Tauchschiffe zu buchen, die hinaus ans Außenriff fahren. Spätestens dann merkt man, dass geschäftsmäßiges Denken längst Einzug gehalten hat. Sicherheit steht (neben dem Preis) ganz oben. Das ist auch notwendig wenn 98 Schnorchler und Taucher auf einmal ins Wasser gelassen werden. Nicht unbedingt jedermanns Sache.
Die Tauchplätze am Agincourt-Reef gehören sicher zu den besten am Great Barrier Reef. Von Barakuda-Schwärmen über Schildkröten bis zu verschiedenen Nacktschnecken, und alles innerhalb von nur 3 Tauchgängen. Leider ist die Sicht durch die vielen Schwebeteilchen getrübt, die der Regen ins Meer gespült hat. Wir lassen es bei der einen Ausfahrt.

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