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Der Küstenabschnitt zwischen Batemans Bay und dem Royal National Park nahe Sydney hat sicher nicht die höchste Priorität bei einer Australienreise. Er birgt aber viele Kleinode die es zu besuchen lohnt. Doch nicht alle zeigen sofort ihre Schönheit. Das „Blowhole“ bei Kiama z.B. ist eben auf starken Schwell angewiesen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Bei ruhiger See spritzt nichts!
Wenig besuchte Buchten wechseln sich mit breiten Flussmündungen und den grünen Oasen kleiner Nationalparks ab. Besonders gut gefällt es uns in der Pretty Bay, einer abseits vom Touristenstrom gelegenen, von Felsen gerahmten kleinen Sandbucht im Murramarang NP, wo die Känguruhs kaum Scheu vor den Menschen zeigen.
Das landschaftlich reizvolle Kangaroo Valley lohnt einen Abstecher. Über ein schmales, gewundenes Sträßlein folgen wir den frühen Siedlern bis zu den Fitzroy Falls.
Die Stadt Wollogong soll die drittgrößte in NSW sein, ist aber nicht gerade als touristisches Highlight zu bezeichnen. Es wirkt noch am besten vom hoch darüber gelegenen „Bulli Lookout“.
Die „Sea Cliff Bridge“ bei Stanwell Park ist eine um die Klippen ins Meer hinaus geführte Trasse. Sie ist inzwischen zu einer Art Wallfahrtsort geworden für alle, die als Symbol für die Beständigkeit ihrer Beziehung ein mit Namen graviertes Schloss befestigen. Hier endet für uns der Grand Pacific Drive.

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