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Canberra

16-02-2012

Die Hauptstadt, nein, der Regierungssitz Canberra verdankt seine Existenz der Tatsache, dass sich Melbourne und Sydney nicht einigen konnten, welches die Hauptstadt werden soll. Es ist eine Stadt vom Reißbrett. Großzügig angelegte Alleen, vierspurig, mit Mittelstreifen die anderswo den Namen „Park“ erhalten. Dazwischen moderne Architektur. Alles so weitläufig, dass es schlicht unmöglich ist als Fußgänger die Stadt zu erkunden. Es fällt unwillkürlich auf, dass auch kaum jemand zu Fuß unterwegs ist. Vergeblich suchen wir eine Fußgängerzone. Die Innenstadt wirkt selbst am Nachmittag wie menschenleer. Und im größten Einkaufszentrum der Stadt werden bereits um 17.30h !!! die Läden herunter gelassen.
Wir finden Canbarra „just boring“ , langweilig.

Sehenswert ist der Capitol Hill mit der beeindruckenden modernen Archiketur des New Parliament. Das Gebäude ist tief in den Hügel integriert.  Über die ANZAC-Parade, eine links und rechts mit Kriegsdenkmälern gesäumte Pracht-Allee blickt man zum Australian War Memorial. Der Gedenkstätte ist ein umfangreiches Museum angegliedert, mit Artefakten und Dokumentationen von allen Kriegen an denen australische Soldaten beteiligt waren, von Süd-Afrika und die beiden Weltkriege bis Afghanistan. Für uns ungewohnt ist das Pathos mit dem täglich die Schließungs-Zeremonie abgehalten wird.
Ebenfalls sehenswert ist die National Gallery of Australia, ein gewaltiges kubisches Bauwerk, in dem Kunstsammlungen aus Europa, Asien und von einheimischen Künstlern ausgestellt werden. Beeindruckend ist das Aboriginal Memorial eine Anordnung von 200 Totempfählen aus bemahlten hohlen Baumstämmen. Fotografieren ist allerdings verboten. „ Penalty applies“!

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