Hobart Hafen Battery Point
Botanical Garden Mt. Wellington
Port Arthur Richmond Bridge
Forester Känguruh who is who?
kleine Teufelchen ich über noch..
Quoll Bruny Island
Regentag Wallaby in white
hier bin ich... Boat trip
Echidna Siedlerkirche
Cockle Creek südlichste Bucht

Y Not Aktuell

Hobart und Tasmaniens Süden

20--01-2011

Gleich nachdem wir den Kerosingeruch am Flughafen in Hobart hinter uns gelassen haben, hüllt uns Tasmanien in seinen typischen Duft nach Eukalyptus ein, der uns bis zum Abflug nicht wieder verlassen soll.
Unser erstes Ziel ist Hobart, Zentrum und Regierungssitz von Tasmanien. Der englische Einfluss ist unverkennbar. Wir bummeln über den Markt im alten Stadtteil Salamanca, naschen Fish & Chips im Hafen und sind erstaunt über die Vielfältigkeit der Flora im königlichen botanischen Garten. Unser Ausflug auf den Aussichtsberg Mt. Wellington fällt buchstäblich ins Wasser. Tasmanien zeigt uns vier Tage lang wie das Wetter hier auch sein kann. In so einer bedrückenden Stimmung sind die Empfindungen bei einem Besuch von Port Arthur besonders eindringlich. Hier erlebten von 1831 bis 1853 mehr als 12.000 Sträflinge die Hölle von Tasmanien. Jeder Siebte überlebte die Schwerstarbeit in Ketten oder die unmenschliche Bestrafung nicht. Beim Anblick der dunklen, nassen Kerker für die Isolierhaft läuft einem noch heute der kalte Schauer über den Rücken. Fast alle frühen Bauwerke in Tasmanien wurden von Sträflingen, den „convicts“, errichtet, darunter auch die erste Steinbrücke Tasmaniens im Örtchen Richmond.

Auf Bruny Island beginnt für uns der Kontakt mit der tasmanischen Wildnis. Am Ende der „Adventure Bay“ in liegt ein ruhiger Öko-Campground. Hier betrat James Cook zum ersten Mal tasmanischen Boden. Und wir erleben hier zum ersten Mal Wallabys in freier Wildbahn. Das Wallaby ist der kleinere Bruder des Känguruhs. Sie kommen so unerwartet nahe, dass man meint, man sei im Zoo. Einige von ihnen haben sogar ein weißes Fell. Keine Albinos, sondern eine seltene Laune der Natur.
Das Symboltier Tasmaniens, der tasmanische Teufel, ist nachtaktiv und deshalb leichter in einer der Aufzuchtstationen als im Freien zu sehen. Leute, die schon nachts sein Gebrüll gehört haben, sagen es sei so schauerlich, dass sich einem die Nackenhaare hochstellen.
Auf unserer ersten Wanderung treffen wir auf einen Echidna, sozusagen der Igel von Australien. Und eine etwa ein Meter lange schwarze Tigerschlange hat Gott sei Dank noch mehr Angst vor Ute als umgekehrt und verschwindet schnell im Gebüsch.
Ein Bootsausflug bis zum Kap an dem sich die Tasman-Sea und das Südmeer treffen, ist wegen der fantastischen Steilküste nicht nur für diejenigen interessant, die noch nie den Gestank einer Pelzrobbenkolonie hautnah erlebt haben. Weiter südlich kommt nur noch die Antarctis.

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