Teuila Festival mit Tanz ...
..und Gesang Messertanz
Anmut gut beisammen
Meister im Zündeln heisse Akrobatik
Limbo-Position He or She?
just charming Warriors
Dream Team Samoan Beauties
Regatta Team Polizei-Parade
Glück im Unglück

Y Not Aktuell

Teuila Samoa

15-09-2010

…ist DAS kulturelle Festival in Samoa. Sechs Tage lang volles Programm. Neben einem täglichen Markt mit Ständen von Ethno-Kitsch bis Wellness wird traditionelles Handwerk präsentiert, wie Schnitzereien, Bau von Einbaum-Auslegerbooten, Matten flechten aus Palmblättern. Auch das Tätowieren in traditioneller Art kann verfolgt werden solange sich Freiwillige dafür finden. Denn das Einhämmern der Ornamente mit feinen Nadeln und winzigen Kämmen aus Schildkrötpanzer ist eine recht blutige und schmerzhafte Prozedur, die wohl nur Polynesier auf sich nehmen.
Wer will kann jeden Abend einen anderen Tanz- oder Gesangswettbewerb besuchen. Eintritt frei. Gewaltige Kirchenchöre mit bis zu 500 Mitgliedern wetteifern stimmgewaltig darum der Beste zu sein. Gruppen junger Männer zeigen wilde Kriegstänze, Frauen begeistern durch ihre anmutigen Bewegungen, bei denen der begleitende Gesang und die synchronen Handbewegung für uns nicht verständliche Geschichten erzählen. Nicht immer sind alle Mädchen „echt“, aber auch das macht die Faszination dieser Shows aus. Wie im gesamten polynesischen Bereich wird auch in Samoa mit Homo- und Transsexuellen wesentlich entspannter und natürlicher umgegangen als in der „abendländischen Kultur“. Natürlich dürfen die „fire dancer“ nicht fehlen, die ihr akrobatisches Spiel mit dem Feuer präsentieren. Zum Abschluss des Festes wird die „Miss Samoa“ gekürt und die schnellste Crew im 48 Mann starken Ruderkanu ermittelt.

Wer nicht die Gelegenheit hat an diesem besonderen Event teil zu nehmen, kann im ersten Haus am Ort, dem Aggie Grey Hotel, jeden Mittwoch eine komprimierte Version traditioneller Musik und Tanzkunst erleben. Das Besondere daran, es wird von den Mitarbeitern des Hauses vorgeführt, wobei immer auch ein Mitglied der Gründerfamilie auftritt. Hollywoodgrößen und selbst die Queen haben sich in dem sehr angenehmen, traditionell anmutenden, Ambiente wohl gefühlt. Das anschließende Buffet mit vielen lokalen Köstlichkeiten darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Von Charly wollten wir ja eigentlich nicht mehr reden. Glücklicherweise haben wir hier in Samoa Rudi, den Schweizer Skipper der „Balena“ getroffen. Er hat uns von einer Stippvisite zu Hause die notwendigen Ersatzteile für „Charly“ mitgebracht.Vereint haben wir ihm dann eine neue Zylinderkopfdichtung verpasst und noch einige andere Verbesserungen vorgenommen, z.B. den mit Salz und Öl völlig versifften Isolierschaum aus der Bodenschale entsorgt. Natürlich musste „Charly“ wieder raus auf den Steg. Jetzt läuft SIE. Richtig, Günter meint, Charly hätte jetzt eine Geschlechtsumwandlung erhalten. Er würde sich sowieso wie eine Frau verhalten. Er zickt laufend rum, benötigt unendlich viel Aufmerksamkeit und selbst ständiges daran Herumschrauben befriedigt ihn nicht! MACHOSPRÜCHE! Ab sofort heisst er „Genny“!!! Und das ist offiziell, denn „Genny“ hat dank intensiver Bemühungen der „Balena“-Crew ihre neue Identität mit einem Schweizer Pass bestätigt bekommen.
Soweit zum Positiven. Damit wir nicht übermütig werden ist mal kurz unser Batteriecharger/Inverter abgebrannt. Als wir nach einem romantischen Abendessen nach Hause kamen, begrüßte uns bereits ein beißender Geruch und der Salon war voll mit schwarzem Qualm! Glücklicherweise ist der Brand selbst verlöscht und Y Not schwimmt noch. Aber trotz intensiver, tagelanger Reinigung wird es wohl noch Monate penetrant stinken. Wir haben ja sonst auch nichts zu tun. Günter hat zum Glück Ersatz in NZ gefunden, und noch vor der Abfahrt nach Wallis eingebaut. return to top