vor Pangai Motu Fischers Schicksal
Ouleva, Hapai Neiafu Harbour
Spiderman ausgelassen
Swallows Cave.. ... und von innen
menschenleer Dinghi Ausflug
wer hat die Kokosnuss geklaut chillout vor Hunga Island
..und abends Steilküste
charming

Y Not Aktuell

Zurück in Tonga

05-07-2010

Nach all der Warterei ergibt sich endlich ein kleines Wetterfenster, das wir am 28.5. kurz entschlossen nutzen. Wir haben Glück. Kaum Regen, leichter Wind und wenig Welle sind nach 18 Monaten Segelpause gute Voraussetzungen, um uns wieder ans Seglerleben zu gewöhnen. Der geplante Zwischenstopp auf den Kermadec-Inseln ist nicht notwendig. Das vorhergesagte Tief hat sich deutlich abgeschwächt, so dass wir kreuzend unseren Weg gen Norden bahnen können.
Am frühen Morgen des 6. Juni laufen wir durch die östliche Piha-Passage nach Nukualofa ein und ankern vor Pangai Motu bei „Big Mama“. Das Plätzchen ist uns vertraut von unserem letzten Besuch in Tonga. Allerdings sind statt der gewohnten 50 Yachten nur 5 vor Anker. Wir sind noch früh in der Saison. Das Einklarieren erfolgt erst am folgenden Dienstag, denn Montag ist Feiertag in Tonga und wir wollen doch den Beamten nicht das verlängerte Wochenende zerstören.
Einkaufen auf dem Wochenmarkt, einen Kaffee im „friends“, Günters Geburtstagsfeier mit ein paar Seglern bei „Big Mama“, ein paar Reparaturen. Dann geht’s weiter.

Die Inselgruppe von Hapai liegt auf dem Weg nach Vava’u. Ihre ausgedehnten Korallenriffe gelten bei den Seglern als gefährlich. Sie wird deshalb nicht häufig besucht. Dafür ist das Leben hier noch gemächlicher, die Strände und Buchten auf den teilweise unbewohnten Inseln noch einsamer. Für ein paar Angelhaken tauschen wir eine kapitale Languste.
Leider haben wir nicht genügend Zeit dieses Idyll ausgiebig zu erkunden, denn wir haben uns in Vava’u mit Freunden verabredet. Als wir eintreffen sind Heike und Roger schon da. Mit ihnen durchkreuzen wir den Archipel, gehen schnorcheln, tauchen, besuchen entlegene Inseldörfer und versuchen erfolglos einen Fisch zu fangen. Die Woche mit ihnen geht rasend schnell vorbei und beim Abschied bleiben die Augen nicht mehr trocken. Der Spruch unter Seglern, nachdem die schönsten Tage mit Gästen an Bord der erste und der letzte Tag seien, wir können ihn bei den Beiden nicht bestätigen.

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