Bluff Point Stewart Island
trübe Stimmung Robin
NZ Wood Piggeon Weka
auf "ANZAK" Tautuku Bay
kuriose Kunst Purakanui Falls
Nugget Lighthouse Nugget Point
Dunedin Court Larnach Castle
Dunedin Bahnof steilste Straße dW
Royal Albatros

New Zealand

Stewart Island bis Dunedin

3-03-2010

Stewart Island ist das südliche Ende Neuseelands. Danach kommt, von ein paar unbewohnten Felsen abgesehen, die Antarktis. Entsprechend wechselhaft ist hier das Wetter. Die Fähre, die uns über die Foveaux Strait bringen soll, verspätet sich um 6h.Tsunami-Warnung. Doch das heftige Beben in Chile kommt hier nur als 1/2m-Welle an. Wir treffen uns mit Les&Leslie von „Anzak“, die wir bereits seit Panama kennen. Sie sind von Picton hierher gesegelt. Leider sehen wir nicht viel von der idyllischen Insel. Es regnet die ganzen vier Tage in Strömen. Selbst in der geschützen „Golden Bay“ pfeift der Wind und beschert uns an Bord unruhige Nächte. Bei so einem Wetter haben nicht einmal die Piepmätze auf der Vogelschutzinsel Ulva Lust ihr Liedchen zu trällern, geschweige denn sich aus ihrem Versteck zu bewegen. Wenigsten unser Wiedersehen mit Anzak haben wir ausgiebig gefeiert.
Da Invercargill nicht zu den Orten gehört, die man unbedingt gesehen haben muss, zuckeln wir gemütlich die Südküste entlang. Einsame Sandstrände, Buchten mit Seelöwen, Gelbaugen-Pinguine und versteinerte Bäume in der „Curio-Bay“, Leuchttürme, die erst gebaut wurden nachdem die Schiffskatastrophe statt gefunden hat, versteckte Wasserfälle. All das klappern wir gemächlich ab.

Dunedin ist das Tor zum südlichen Teil der Insel, groß und reich geworden während des Goldrausches. Öffentliche Gebäude, wie der Bahnhof und das Gerichtsgebäude oder das von einem Bankier errichtete „Larnach Castle“ sind beeindruckende Zeugen dieser Zeit.
Auf der Halbinsel Otago, die weit ins Meer hinausragt und damit den natürlich geschützten Hafen bildet, kann man Robben- und Pinguin-Kolonien besichtigen. Am interessantesten für uns ist jedoch eine Ansiedlung der „Royal Albatros“, der einzigen auf dem Festland. Hier kann man sie unter strenger Aufsicht beim Brüten beobachten! Albatrosse haben seit jeher eine faszinierende Ausstrahlung auf alle Seefahrer. Es ist ihre Eleganz mit der sie selbst (oder besser gerade) bei stürmischen Winden segeln, scheinbar ohne die Flügel zu bewegen. Mit bis zu 3,5m Spannweite sind sie die größten fliegenden Vögel. Ihre ersten fünf Lebensjahre verbringen sie ausschließlich auf dem Meer. Dabei umkreisen sie mehrmals die südliche Halbkugel in den nahrungsreichen „brüllenden Fünfzigern“. Erst dann kommen sie zum Brüten an ihren Geburtsort zurück. Entsprechend sieht ihre erste Landung auf dem Festland aus!sextant