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Marina Bahia Redonda
Paseo Colon

Venezuela

Ein ganz "normaler" Tag

27-09-2007
 

Der Wecker klingelt. 6.30 Uhr. Ich quäle mich aus dem Bett.
Ute ist bereits joggen. Die einzige Zeit wo man das hier machen kann. Ab 8.00 Uhr wird’s wieder heiss.
Gute Gelegenheit um schnell die Emails zu checken. Ein Blick auf die Steuerleiste zeigt mir, dass gerade keine Verbindung mit der WLAN besteht. Na ja, wird sicherlich gleich starten. Inzwischen kann ich ja Morgentoilette machen. Dann kommt Ute zurück. Wir frühstücken. Um 9.00h will der Segelmacher zum Abmessen kommen. Ganz bestimmt – hat er gesagt. Nachdem er uns bereits dreimal versetzt hat.
Es ist 10.30h. Bisher war der Segelmacher noch nicht da. Macht nichts, vielleicht geht jetzt wenigstens das WLAN. Ja – es scheint wieder zu funktionieren. Ich melde mich bei T-Online an.
Die Startseite ging auch schon mal schneller auf. Ich warte …

 

Ist doch sehr viel Information auf der Seite. Das braucht seine Zeit zum Übertragen. Schließlich gibt es hier keine DSL-Verbindungen. T-Online setzt das offensichtlich voraus, sonst wäre der Aufbau der Seiten nicht so fürchterlich komplex.
Noch ist die Seite nicht fertig, aber immerhin kann ich schon mal den Button für die Service Seite anklicken.
Ich warte…
Nach fünf Minuten fragt er sogar schon nach dem Login. Ich gebe die Daten ein und…
ich warte…und warte…und warte. Muss ich ja sowieso, da der Segelmacher immer noch nicht da ist!

 

 

Mañana

Wer das Wort „mañana“ mit „morgen“ übersetzt, hat seinen Spanischkurs sicherlich in Deutschland absolviert.

Die korrektere Übersetzung für „mañana“ ist:

„Nicht mehr heute! “.

 


Da, jetzt bewegt sich was.
Die Übersichtsseite baut sich langsam auf. Noch 36 Elemente, noch 35 Elemente noch 34… als ob die Pakete einzeln durch die Leitung geschoben werden. Und was da alles gesendet wird. Schlagzeilen aktueller Nachrichten, die ich jetzt gar nicht wissen will. Ein Kalender, den keiner braucht und Werbung, die niemand interessiert.... Nur nicht meine Emails. 
Endlich! Es sind neue Mails vorhanden. Ich klicke neugierig auf die erste Zeile.
Und warte….
Es klopft. Der Segelmacher ist da zum Ausmessen des Sonnensegels. Ich bitte ihn an Bord und erkläre kurz meine Vorstellungen. Dann gehe ich wieder zum Notebook. Zu meiner Freude hat sich ein neues Fenster aufgetan.
„Die Seite kann nicht angezeigt werden“ steht da geschrieben. Die WLAN-Verbindung ist mal wieder zusammengebrochen. Klar, kurz vor Mittag ist die Leitung meistens überlastet, weil alle Yachties versuchen mit Skype zu telefonieren.

Dann eben mañana.Top