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Piratenbucht Admirality Bay
Frangipani Bar Dive Bequia
Basil'si Bar Sundowner
"göttlich" Shopping-Center

Karibik

Bequia

Ausklarieren in Rodney Bay. Von allen Inseln in der Karibik haben wir hier die meiste Zeit verbracht. Vielleicht haben wir uns deshalb hier am wohlsten gefühlt. Bei der letzten Abreise war die Rückkehr nach St. Lucia schon geplant. Dieses Mal ist es anders. Wir verlassen die Insel ohne zu wissen, ob wir je wiederkommen werden. Der Abschied fällt uns schwer.
Entlang der Küste segeln wir gen Süden. Während wir die Nachbarinsel St. Vincent passieren kommen uns Erinnerungen an unseren Besuch vor fünf Jahren, an das verschlafene Kingstown, den botanischen Garten mit seinen gewaltigen Baumriesen, die Ersteigung des noch aktiven Vulkanes und die aufdringlichen Boatboys in der Bucht von Wallilaboo. Deshalb wollen wir hier nicht halten, doch wir müssen stoppen um einzuklarieren. Wir wundern uns, dass nur zwei Boys um die Gunst ringen, uns mit dem Heck an der Palme festbinden zu dürfen. Was wir nicht wissen ist, dass die Behörden erst am folgenden Nachmittag wieder öffnen. Deshalb sind auch kaum Boote da. Die Bucht vermittelt das Gefühl als würden hier immer noch Piraten vor Anker gehen. Einer der Gründe dafür, dass sie als Drehort für die Filmserie „Piraten der Karibik“ gedient hat. Die zerfallenden Kulissen zeugen noch davon.

Am nächsten Morgen ziehen wir weiter nach Bequia. Auch die Admirality Bay kennen wir vom letzten Törn. Dort, wo zu Silvester mehrere hundert Boote im gedrängten Chaos ankern, schaukeln ein paar Yachten mit angenehmen Abstand voneinander. Hier ist jetzt Nachsaison und in Port Elisabeth kehrt wieder ruhige Gelassenheit ein. Die Kirche ist am Pfingstsonntag gut gefüllt, die bei allen Blauwasserseglern bekannten Restaurants und Strandbars, wie „Frangipani“, „Whaleboner“ und „Gingerbread“, kaum. An der Tauchbasis begrüsst uns nur der Papagei mit „Helloo“.

 

 

"Arnolf" aufgefunden

Die während der ARC am 10.12. mitten im Atlantik aufgegebene französische Yacht „Arnolf“ wurde am 2. März vor Anquilla treibend aufgefunden. Sie hat den Weg hierher sicher allein zurückgelegt.

Was haben wohl die Eigner empfunden bei dieser Nachricht?

 

 

 

Noch gestern glaubten wir, die von zu Hause gewohnte Hektik hinter uns gelassen zu haben. Bequia zeigt uns deutlich, wie weit wir immer noch von der karibischen Lebensart entfernt sind. Vermutlich lassen unsere Gene diesen Zustand gar nicht zu.

 

Mustique

Willkommen auf „The Island of the Rich and Famous”. Für 250 bis 850 US$ pro Tag können Sie daran teilhaben, falls Sie nicht gerade von Prinzessin Margaret, Mick Jagger, David Bowie oder Raquel Welch eingeladen werden. Selbstverständlich in voller Diskretion. Yachties dürfen den Hauch von Exclusivität in Basil’s  Bar erahnen. Aber bitte dezentes Auftreten. Boote mit mehr als 25 Personen dürfen ohnehin nicht in Mustique anlegen.
Das Wasser um die Insel ist kristallklar, mit sauberen Sandstränden und vielen schönen Schnorchel- und Tauchplätzen. Dort, wo wir vor fünf Jahren noch kostenlos ankern konnten, liegt jetzt ein kostenpflichtiges Mooringfeld. Boote zwischen 36 und 70 Fuß zahlen 30US$. Nur drei Boote liegen in der Britannia Bay! Das Sasionende naht.Top